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3 Fehler, die Online-Shop-Gründer unbedingt vermeiden sollten

3 Fehler, die Online-Shop-Gründer unbedingt vermeiden sollten

Wer sich einmal dafür entschieden hat zu gründen, will natürlich, dass es schnell geht. Schnelles Wachstum bei schnellem Erfolg lautet die Devise. Aber Vorsicht! Wenn du tatsächlich mit dem Gedanken spielst, gegen die Big-Player im E-Commerce zu konkurrieren, solltest du dir im Vorhinein bereits viele, viele Gedanken machen. Stellst du erst den Shop online und denkst dann nach, hast du meist doppelte und dreifache Arbeit. Also nimm dir diese 3 Punkte zu Herzen und mache es von Anfang an richtig.

Fehler Nummer 1: Das Produkt nicht kennen

Natürlich hast du Ahnung von deinem Produkt, schließlich willst du es über deinen eigenen Shop vertreiben. Aber lebst du es auch wirklich?

Weißt du, wie die Leute danach suchen?
Welche anderen Bezeichnungen es für dein Produkt gibt?
Wer genau in dieser Nische der Platzhirsch ist?
Gibt es überhaupt einen Markt / eine Nische?

Das sind Fragen, die du dir stellen solltest, noch bevor du den ersten Euro investierst. Am besten ist es natürlich, wenn du ganz genau weißt, wer dein Produkt aus welchem Grund braucht. Bist du nicht gerade ein Marketinggott, der weiß wie man Leute dazu bringt, Dinge zu wollen, von denen Sie gar nicht wussten, dass sie sie brauchen, solltest du dir für die Recherche sehr viel Zeit nehmen. Ein Produkt, das wirklich einzigartig ist, und gebraucht wird, findet seinen Markt durch gutes Marketing. Aber da die meisten Online-Shops Produkte verkaufen, die schon zig andere Shops anbieten, solltest du in deiner Nische zum absoluten Nerd werden. Nehmen wir an, du verkaufst Esstische. Platz 1 bis 10 bei Google sind von den üblichen Verdächtigen besetzt, ganz abgesehen von den bezahlten Anzeigen.


Womit wir wieder beim Thema wären: Kenne dein Produkt. Versetze dich in den Kopf deines Kunden und gehe mit ihm den Kaufprozess von der Idee bis zum Abschluss durch. Vielleicht kannst du nicht für das hart umkämpfte Keyword „Esstisch“ ranken, dafür aber für all die Fragen, die während der Entscheidungsfindung aufkommen und den Kunden letztlich so zum Kauf verleiten. Wie du die Keyword-Analyse richtig angehst, erfährst du zum Beispiel in diesem Beitrag. (https://www.luna-park.de/blog/29329-keywordanalyse/)


Fehler Nummer 2: SEO-Grundkenntnisse nicht beherrschen

Viele Neugründer wenden sich hoffnungsvoll an eine SEO-Agentur, im Glauben, diese könnte sie durch bedeutende Catchphrases wie „Bessere Sichtbarkeit in den Suchmaschinen“ oder „Backlinks auf themenrelevanten Seiten“ mit einer Menge Hokuspokus auf Platz 1 der Suchergebnisse bringen. 

Die Chancen für einen kleinen Shop zu ranken sind also mehr ein Wunschtraum. Wenn du dich aber intensiv mit dem Thema auseinandersetzt, wirst du darauf stoßen, dass jemand, der auf der Suche nach einem Esstisch ist, sich auch fragen könnte, welches die richtige Größe für 6, 8 oder auch mehr Personen ist. Oder auch, ob ein furnierter bzw. massiver Esstisch besser ist. 

Dabei verstehen sie nicht, was die Agenturen da überhaupt machen und was wozu nötig ist. Daher empfehle ich dir, einen qualifizierten Grundkurs im Bereich Suchmaschinenoptimierung zu machen. So hast du wenigstens die Grundkenntnisse und vermeidest Anfängerfehler wie unübersichtliche URLs oder vernachlässigte Bildtitel. Es stärkt deine Verhandlungsposition bei den Gesprächen und spart letztlich auch Geld. Denn vieles kannst du selbst machen. Der Grund, weshalb die Auseinandersetzung mit SEO Schritt 2 nach deiner Produktexpertise sein sollte, ist, dass wenn du dich intensiv mit deinem Thema auskennst, du besser abschätzen kannst, inwiefern die angegebenen Ziele der SEO-Agentur realistisch sind bzw. du mit konstruktiven Vorschlägen die Richtung weisen kannst. Du weißt also bereits, welche Keywords realistische Chancen bieten bzw. welche Keywords überhaupt für dich in Frage kommen. Optimierst du deinen Shop auf ein bestimmtes Keyword und merkst später, dass du zum Beispiel Probleme mit der Verfügbarkeit hast, wäre das verschwendete Zeit.

Fehler Nummer 3: Nachlässig werden

Nachdem du dir die notwendigen SEO-Grundkenntnisse angeeignet sowie das richtige Shopsystem gefunden hast und bereit bist, die Seitenstruktur zu gestalten, solltest du nicht nachlässig werden. Die Shopkategorien bergen oftmals unentdecktes Potenzial, wenn du nicht gleich den erstbesten Namen dafür verwendest, nur, weil ihn alle anderen benutzen. Gehe auch hier wie in Schritt 1 vor und suche nach passenden Keywords. Dann schreibe für jede Landingpage einen einzigartigen Kategorietext bzw. lasse deine SEO-Agentur die Texte für dich verfassen. Ausschlaggebend ist, dass du für die wichtigen Kategorien bessere Texte als die Konkurrenz hast. 1000 Wörter sind hier das Minimum. Wiederhole aber nicht immer dieselben Sätze in anderen Worten, sondern versuche konkrete Hilfestellungen zu den Produkten zu geben, dass deine Landingpages auch über W-Fragen gefunden werden können. Apropos Produkte, auch hier solltest du nicht nachlässig sein und sie alle in einer Excel-Datei mit den vorgefertigten Texten des Herstellers in den Shop laden. Das scheint dir zwar Zeit zu sparen, aber im Endeffekt schiebst du die Arbeit nur auf. Nicht alle, aber viele Produkte, bieten interessante Möglichkeiten, dein Suchmaschinenranking zu verbessern. Recherchiere bei JEDEM Produkt nach geeigneten Keywords, passe die URLs und Title-Tags entsprechend an und schreibe lange, informative Produkttexte, die das Potenzial haben, zu ranken.

Fazit:

Viele Shopbetreiber merken erst nachdem der Shop online und bereits indexiert ist, dass es hier und da zu Problemen kommt, die Sichtbarkeit bei nahezu 0 liegt und kaum Besucher auf die Seite kommen. Daher ist es wichtig, dass du dich im Vorhinein mit den Themen gründlich auseinandersetzt. Das spart dir eine Menge Zeit und letztlich Geld, auch, wenn es erst mal nicht danach aussieht. Im E-Commerce zählt nämlich nicht, wer am schnellsten online ist, sondern wer seine Seite am besten auf die Anforderungen der Kunden und Suchmaschinen optimiert.  

Über den Autor
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Lukas Böhl

Lukas Böhl ist Texter und Online-Marketing-Manager bei More2Home, einem Onlineversand für trendige Möbel und Wohnaccessoires.
more2home.de


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