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Interview mit Martin Brosy von Cinestock GmbH

Interview mit Martin Brosy von Cinestock GmbH

Martin Brosy ist ein passionierter und gut vernetzter Marketer. Für sein neues Unternehmen Cinestock GmbH hat Martin ein SEO-Contest gestartet und hat damit sein neues Unternehmen CineStock GmbH in relativ kurzer Zeit bekannt gemacht. Auch wir sind über den Contest auf Cinestock aufmerksam geworden. Wir fanden die Idee Interessant und haben Martin um ein Interview gebeten.

Soweit ich weiß bist Du der erste, der für die Markeneinführung auf einen SEO-Contest gesetzt hat. Hat sich das gelohnt und hast Du die mediale Reichweite erreicht, die Du dir gewünscht hast?
Wie es sich für eine Content-Marketing-Kampagne gehört, haben wir vorher unsere Ziele formuliert und Personas erstellt. Bewusst haben wir uns dabei für die Online-Marketing-Branche, konkret SEO-Szene entschieden. Viele Teilnehmer vom SEO-Contest besitzen eine Agentur und sind somit hervorragende Multiplikatoren für unser Business. Allerdings wissen wir auch, dass Menschen nur in den seltensten Fällen etwas direkt auf Anhieb kaufen. Unser primäres Ziel war es deshalb, Vertrauen über Reichweite zu schaffen. Ich denke, dass uns das sehr gut gelungen ist.
Unsere Brand wurde laut der Analyse von Contentbird über vierhundert Mal in Blogs, Newsseiten und Presseportalen erwähnt. Hinzu kommen weit über fünfzig Backlinks. Wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

Was waren deine Learnings aus dem SEO-Contest? Würdest erneut einen SEO-Contest organisieren und wenn ja, was würdest du anders machen?
Im nächsten Jahr möchten wir erneut einen Contest organisieren. Wir haben mit dem laufenden Contest ein Experiment gewagt. Erstmals wurden zwei Begriffe zur Optimierung freigegeben. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob das potentielle Teilnehmer abgeschreckt hat oder ob die Intention dahinter richtig verstanden wurde. Die nächste Keyword-Challenge wird auf nur einen Fantasiebegriff stattfinden.
Aus Marketinggesichtspunkten haben bereits fast alle Register gezogen. Allerdings haben wir uns sehr auf das „E“ im PESO-Modell konzentriert. Das „P“ im Modell steht für „Paid“ und beinhaltet das Schalten von Anzeigen auf beispielsweise Facebook. Hier möchte ich im nächsten Jahr etwas machen.

Wie funktioniert Cinestock genau? Werden die Videos ausschließlich von euch produziert oder ist Cinestock ein Marktplatz, auf dem jeder seine Videos zum Verkauf anbieten kann?
Cinestock ist ein offener Marktplatz für Stockmedien. Sobald du als Verkäufer verifiziert wurdest, kannst du eigene Inhalte gegen Entgelt oder kostenlos anbieten. Das Content-Format Cinestock, ehemals Cinemagraph ist vielen unbekannt, obwohl es erstmals 2010 auf einer Fashion Week in New York genutzt wurde. Aktuell produzieren nur wenige Fotografen Cinestocks und stellen uns diese zur Verfügung. Wir haben über neunzig Prozent der downloadbaren Cinemagraphs auf unserer Seite selbst geshootet und erstellt.

Ihr habt auch eine Finanzierungsrunde abgeschlossen. Kannst du uns einige Details über die Finanzierungshöhe und über die Investoren verraten?
Das ist korrekt. Eine in Reutlingen ansässige GmbH stellte uns eine sechsstellige Geldsumme zur Verfügung. Dabei handelt es sich um einen langjährigen Freund von mir. Kaum wurde vom Notar alles beglaubigt, fuhren wir gemeinsam zu einem weiteren potentiellen Investor und pitchten unsere Idee. Die Verträge werden in den nächsten Wochen final unterzeichnet. Neben der finanziellen Unterstützung sind beide Geldgeber auf strategischer Ebene sehr wertvoll für uns. Erfolg oder Misserfolg hängt nicht selten vom Netzwerk ab. Beide Investoren öffnen uns die Tür zu neuen wertvollen Kontakten.

In dem Bereich Cinemagraph gibt es einige Player, die schon länger unterwegs sind und auch bekannter sind. Was ist denn deine Strategie um Cinestock bekannter zu machen als die bestehenden Player?
Es gibt verschiedene Ansätze. Zum einen wollen wir über den Preis und das Angebot auf uns aufmerksam machen. Wir sind mit Abstand die Günstigsten und verfügen über das größte exklusive Portfolio an Cinestocks. Zum anderen werden wir regelmäßig kleinere Content-Marketing-Kampagnen durchführen und uns somit ins Gewissen von Interessenten rufen und neue Zielgruppen erreichen.
Ich komme ursprünglich aus dem Online Marketing und habe dort unteranderem ein Teil des Vertriebsteams geführt. Vertrieb macht mir viel Spaß, weshalb ich hier auch sehr aktiv bin. Junggründer konzentrieren sich stark auf das Produkt, was auch per se nicht schlecht ist, nur muss eine Strategie für „danach“ in der Schublade des CEOs liegen. Dieser Aspekt war mir enorm wichtig. Wir treten beim Vertrieb voll aufs Gaspedal. Ein notwendiger Schritt, sonst sind in einigen Jahren die Gründer des Unternehmens keine Eigentümer mehr oder noch schlimmer, die Firma ist insolvent.

Wie sieht dein Tag als Sologründer aus? Welche Aufgaben erledigst Du selbst und welche Aufgaben delegierst du?
Tobias Nagel und ich bilden das Gründerteam. Unterstützt werden wir von meiner Frau Natalie Brosy und einigen Teilzeitkräften. Letzteres ist notwendig, um die Massen von Materialien auf unserer Plattform hochzuladen, zu verschlagworten und zu kategorisieren. Meine Frau ist für die Buchhaltung zuständig und bearbeitet Cinestocks. Tobias ist unser CCO (Chief Creative Officer) und verantwortet den kreativen Bereich. Die Programmierung der Plattform übernimmt eine Agentur aus Berlin.
Mein Arbeitstag startet momentan um sieben Uhr. Heute habe ich mich zur Beantwortung deiner Fragen bereits um sechs Uhr an den Rechner gesetzt. Bis zur Mittagspause koordiniere ich alle Partner und verfasse Content für unser Magazin oder schreibe Gastartikel. Danach mache ich mindestens zwei Stunden Direktvertrieb. Weitere Aufgaben sind das Finden von neuen Fotografen für unsere Seite, Erstellung neuer Landingpages und das Besuchen von Gründertreffen. Nach zehn bis zwölf Stunden gehen ich und meine Frau gemeinsam zum Sport und bereiten uns für den nächsten Tag vor. Ich empfinde meine Tätigkeit als inspirierend, abwechslungsreich und motivierend.

Zum Schluss, kannst du unseren Lesern ein paar Marketing-Tools, empfehlen, die du regelmäßig nutzt?
Sehr gerne, im Bereich Content kommen bei uns Contentbird, SEOLYZE und PageRangers zum Einsatz. Für unsere Onpage-Tätigkeiten und das Tracking von Keywords nutzen wir Xovi und Seobility. Wer seine Backlinks kennen möchte, sollte unbedingt auf ahrefs setzen.
Gerade weil Content immer wichtiger wird, würde ich auf eine Content Suite nicht verzichten.

Über Martin Brosy
Unternehmer aus Leidenschaft und passionierter Online Marketer. Meine Erfahrungen und meine Expertise gebe ich als Speaker auf diversen Konferenzen weiter. Seit März 2018 bin ich Geschäftsführer und Gesellschafter der Cinestock GmbH. Zuvor habe ich binnen weniger Jahre eine prosperierende Marketing Agentur aufgebaut und in diesem Jahr verkauft. Die Cinestock GmbH ist eine Stockdatenbank für Cinestocks, Bilder, Videos, Sounds und Illustrationen.



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